Wie leicht kann Beton sein? Unsere neue Broschüre gibt Antworten!

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Blähton als Leichtzuschlag spielt eine zentrale Rolle in der modernen Bauweise. Seine geringe Rohdichte, kombiniert mit hoher mechanischer Festigkeit, macht ihn zur idealen Wahl für tragende und nicht tragende Bauteile – vom Wohnungsbau bis zu anspruchsvollen Infrastrukturprojekten.

Doch nicht jeder Leichtbeton ist gleich:

  • Haufwerksporiger oder gefügedichter Leichtbeton? Der Zuschlagstoff beeinflusst die Porenstruktur und damit Druckfestigkeit, Wärmedämmung und Wasseraufnahme.
     
  • Die Wahl der Festigkeitsklasse zählt! Von LC8/9 für leichte Trennwände bis LC40/44 für hochbelastbare Konstruktionen – die passende Mischung ist der Schlüssel.
     
  • Gewicht reduzieren – aber richtig. Leichtbeton entlastet Fundamente, verbessert die Energieeffizienz und optimiert Bauprozesse.
    Unsere neue Broschüre liefert das Fachwissen, um Leichtbeton mit Blähton gezielt für Ihr Bauprojekt einzusetzen – kompakt, praxisnah und barrierefrei!

Einblick in die wichtigsten Themen:

Blähton als Leichtzuschlag – von der Herstellung bis zur fertigen Körnung

Blähton entsteht durch das kontrollierte Brennen von Ton bei ca. 1.150 °C. Während des Prozesses blähen sich die Tonkörner durch entweichende Gase auf und erhalten eine poröse, aber druckfeste Struktur. 

Diese spezielle Innenstruktur sorgt für:

  • Geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität
  • Exzellente Wärmedämmung durch eingeschlossene Luftporen
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber Frost, Feuchtigkeit & chemischen Einflüssen
Haufwerksporiger vs. gefügedichter Leichtbeton – Unterschiede & Anwendungen 

Blähton kann für zwei unterschiedliche Betonarten eingesetzt werden, je nach gewünschter Funktion:

  • Haufwerksporiger Leichtbeton
    • Offenporige Struktur mit Hohlräumen
    • Sehr gute Wasserdurchlässigkeit – ideal für Drainagebeton oder Frostschutzschichten
    • Hohe Wärmedämmung, aber geringere Tragfähigkeit
  • Gefügedichter Leichtbeton
    • Dichte, homogene Struktur ohne Poren
    • Höhere Druckfestigkeit – ideal für tragende Bauteile wie Wände, Decken & Fundamente
    • Geringe Wasseraufnahme, bessere Schalldämmung
Festigkeitsklassen & Rohdichte – welche Mischung für welche Bauweise?

Leichtbeton mit Blähton kann genau auf die Anforderungen eines Bauprojekts abgestimmt werden. Die Wahl der Festigkeitsklasse entscheidet über: 

  • Tragfähigkeit & Belastbarkeit
  • Gewicht & Transportkosten
  • Bauphysikalische Eigenschaften wie Wärmedämmung & Brandschutz

Typische Festigkeitsklassen & ihre Anwendungen: 

  • LC8/9 bis LC12/13 – für nicht tragende Trennwände, leichte Dämmbauteile
  • LC16/18 bis LC25/28 – für tragende Bauteile im Wohnungs- & Hochbau
  • LC30/33 bis LC40/44 – für hochbelastbare Konstruktionen, Brücken & Ingenieurbauten

Die richtige Mischung aus Blähton-Körnung, Zement und Zusatzmitteln macht den Unterschied!

Schallschutz, Wärmedämmung & Brandschutz – wie Blähton bauphysikalische Vorteile bietet

Blähton verbessert Leichtbeton in mehreren bauphysikalischen Aspekten:

  • Schallschutz: Durch seine poröse Struktur dämpft Blähton den Körperschall und reduziert Luftschallübertragungen.
    Besonders gefügedichter Leichtbeton sorgt für exzellente Schalldämmwerte in Innen- & Außenwänden.
  • Wärmedämmung: Die Luftporen im Blähton minimieren Wärmeleitung. Leichtbeton mit Blähton trägt zur Energieeffizienz von Gebäuden bei.
  • Brandschutz: Blähton ist nicht brennbar (Baustoffklasse A1 nach DIN 4102). Durch seine Hitzebeständigkeit schützt er die Stahlbewehrung von Betontragwerken.

Haben Sie Fragen? Ich berate Sie gerne!

Zentrale
symbol
Eik Nitze
Betontechnologe, Gebietsleiter LWA und Geotechnik
LWA

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