Tag der Erde: Wir leisten unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft

Tag der Erde 2022

Seit 1970 steht der 22. April ganz im Zeichen des Umweltschutzes. Über 175 Länder führen dieses Datum als internationalen Tag der Erde in ihrem Kalender. Die Menschen sollen an diesem Tag dazu angeregt werden, ihr Konsumverhalten hinsichtlich ökologischer Aspekte und Nachhaltigkeit zu überdenken.

Unternehmen wie wir spielen eine wichtige Rolle für die Umwelt. Denn wir haben die Möglichkeit, die Bedeutung des Umweltschutzes durch unser Handeln auszudrücken. Jede noch so kleine Aktion hilft, die Welt ein bisschen „nachhaltiger“ zu machen!

LECA und damit auch Fibo ExClay gehören zur Saint-Gobain-Gruppe, die sich verpflichtet hat, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und bis 2050 CO2-neutral zu werden. Wir stützen unsere Verpflichtungen auf fundierte Umweltanalysen gemäß dem GHG-Protokoll, das die Treibhausgasemissionen aus dem Betrieb, den Wertschöpfungsketten und den Minderungsmaßnahmen erfasst. Diese Methodik ermöglicht es uns, die direkten und indirekten Emissionen aus der Produktion und der Lieferkette zu analysieren, wobei sowohl die vor- als auch die nachgelagerte Versorgung berücksichtigt werden.

Wir bei LECA verpflichten uns, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren, um bis 2050 CO2-neutral zu werden. Zu diesem Zweck investiert LECA in umweltschonende Prozesse und wird den Verbrauch fossiler Brennstoffe durch grüne Energie ersetzen. Gleichzeitig beabsichtigen wir, den Verbrauch von Rohstoffen in unserem Betrieb zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft mit unseren Kunden und Partnern zu verbessern. Um Ihnen und unserem Planeten ein noch nachhaltigeres Produkt zu bieten.

Initiativen und Maßnahmen am Standort Lamstedt

Austausch alter Kompressoren:

Innerhalb der letzten zwei Jahre haben wir in unserem Werk einige Instandhaltungsmaßnahmen in Richtung Energie- und CO2-Einsparung vorgenommen. Dazu gehört auch die Erneuerung von Kompressoren. Zum einen in der Produktion und zum anderen in der Groß- und Kleinbeutelanlage. Durch den Tausch der Kompressoren haben wir nicht nur erhebliche Energieeinsparungen in Höhe von 48 Prozent, sondern reduzieren zudem auch noch die jährlichen CO2 Emissionen um über 50 Prozent.

Umstellung der Verpackungen:

Vor kurzem haben wir das Design unseres Schüttungssortiments überholt. Dieses Ereignis haben wir genutzt, um auf ein nachhaltigeres Verpackungsmaterial umzusteigen. Die Mixtur der neuen Folie beinhält einen Anteil von 30 % recyceltem Material. Nach und nach werden unsere Schüttungen auf die neuen Verpackungen umgestellt. Neben den Schüttungen befinden sich derzeit noch weitere Produkte in der Pipeline, die demnächst auf das neue Verpackungsmaterial umgestellt werden.

 

 

Umrüstung der Heizungsanlage:

Unsere Heizungsanlage im Bürogebäude des Werksgeländes wurde mit „Smarten“ Thermostaten ausgestattet. So gelingt es uns, die Temperatur der Büros effizient über WLAN zu regulieren. Durch diese technische Optimierung sparen wir bis zu 1/3 des vorherigen Energiebedarfs ein.

Pflanzung von Zierapfelbäumen zur Erhaltung der Artenvielfalt:

Auch am Tag der Erde ruhen wir uns nicht aus! Bei schönstem Wetter pflanzen wir heute mehrere Zierapfelbäume auf dem Werksgelände. Der Zierapfel verschönert nicht nur das Werksgelände. Seine Blüten und Früchte stellen zugleich eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vögel und Insekten dar. Gerade Bienen, Hummeln und Schmetterlinge ernähren sich liebend gern vom Nektar des Zierapfels. Einige Vogelarten hingegen bevorzugen den süßen Geschmack der Früchte.

Um für eine lange Lebensdauer der Bäume zu sorgen, fügen wir der Pflanzgrube unseren Baumschnorchel und eine Mischung aus Mutterboden und MulitSubstrat bei. Der Blähton versorgt den Wurzelraum mit Luft, Wasser und Nährstoffen und sorgt für ein optimales Wachstum.

 

Weniger LKW mit Blähton

Ein leichter, natürlicher Baustoff wie Blähton ist einfacher zu transportieren und hinterlässt einen geringeren CO2-Fußabdruck als ein vergleichbarer, aber schwererer Baustoff. Denn die erhöhte Kapazität pro Lkw bedeutet weniger Fahrzeuge auf der Straße, in den Innenstädten und in empfindlichen Landschaften. Hätten Sie gedacht, dass ein Lkw mit Blähton bis zu sieben Lkws mit Sand und Kies ersetzen kan

Recycling

Blähton ist ein einzigartiges und natürliches Produkt mit einem Lebenszyklus, der nicht linear, sondern tatsächlich kreisförmig ist. Die Einfachheit des natürlichen Tonprodukts bedeutet nämlich, dass es zur Natur zurückkehren kann. Blähton ist im Prinzip nur ein Teil der Natur, den wir uns für eine gewisse Zeit ausleihen. Wir nutzen seine vielfältigen Eigenschaften für seine Einsatzzeit als Baustoff oder Substrat und geben ihn danach einfach der Natur zurück.

 

Grüner Strom

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Gruppe war es naheliegend, auf erneuerbare Energien umzustellen. Seit dem 01. Januar 2018 haben die Saint-Gobain-Betriebe in Skandinavien auf Ökostrom umgestellt. Die Umstellung auf Ökostrom bedeutet, dass Saint-Gobain in den nordischen Ländern jetzt noch mehr als zuvor Produkte mit einem reduzierten CO2-Fußabdruck in Bezug auf den Produktlebenszyklus liefern kann. Diese Produkte tragen gleichzeitig zu nachhaltigeren Gebäuden bei, die nach LEED, BREEAM oder DGNB zertifiziert werden können.

In der Leca-Produktionsstätte in Avelar haben wir in einen Solarpark investiert, der nicht nur das Werk mit grünem Strom versorgt, sondern auch der umliegenden Gemeinde zugute kommt.

Natürliche Renaturierung

Wenn wir bei Leca aus irgendeinem Grund keinen Ton mehr aus einer Tongrube gewinnen können, ist der Tonabbau abgeschlossen und der Prozess der Renaturierung beginnt. In unserem Werk in Dänemark geschah dies vor mehr als 50 Jahren. Heute ist es kaum zu glauben, dass dort einmal eine Tongrube war. Das landschaftlich reizvolle Gebiet hinter dem Leca-Werk scheint völlig unberührt zu sein. Bäume, Sträucher, Seen und Wildtiere haben das Gebiet für sich zurückerobert. 

Die Natur findet immer einen Weg, um sich zu erholen. So ist der Plan für die jetzige Tongrube in Dänemark (die der alten sehr nahe kommt), die Natur mit ein wenig Hilfe von uns -nach den Richtlinien von Fachleuten- sich selbst renaturieren zu lassen. Die Richtlinien zielen speziell auf die Förderung der biologischen Vielfalt ab, die sowohl auf den alten als auch auf den neuen "Tonfeldern" in der Nähe des Werks bereits sehr ausgeprägt ist.

In der Umgebung des Werks leben Salamander, Rehe und Honigbienen Seite an Seite. Die Honigbienen sind vor allem deshalb da, weil wir einigen Imkern erlaubt haben, Bienenstöcke nahe der Tongruben aufzustellen. So können die Bienen die Blumen bestäuben, die ihnen bei der Vermehrung helfen.